🇩🇪 Best in Deutschland · Category: erfahrungen

Löwen Play Erfahrungen 2026: deutsche Erlaubnis, eingeschränktes Portfolio und ein Widerspruch beim Höchsteinsatz

Aktualisiert am 02.08.2026 · Redaktion: GambleDragon, DACH-Desk · Methode: Abgleich mit der amtlichen GGL-Whitelist (Listenstand 21.07.2026), eigener Abruf von Startseite und Impressum auf loewen-play.de über einen deutschen Exit-Node (Frankfurt am Main), Abgleich mit den Verbraucherseiten der GGL und Trustpilot-Abruf — alles am 02.08.2026. Bewertungslogik: 12-Punkte-Methodik · Redaktionsrichtlinie.

Das hier ist nicht die Seite der Marke. GambleDragon ist eine unabhängige Redaktion und steht in keiner Verbindung zu Löwen Play. Der Anbieter hält eine Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder; der Verweis auf seine Startseite ist eine redaktionelle Quellenangabe, kein Partnerlink und keine Empfehlung.

Kurzfassung

Löwen Play wird in Deutschland rund 135.000 Mal pro Monat gesucht (eigene Erhebung, Median Januar bis Juni 2026). Hinter der Marke steht ein deutscher Spielhallenbetreiber mit einer eigenen digitalen Gesellschaft — und am Tag unserer Prüfung ein Hinweis auf der Startseite, den man ernst nehmen sollte.

Drei Ergebnisse unserer Prüfung vom 02.08.2026:

  1. Die Erlaubnis ist amtlich nachweisbar, und der Betreiber sitzt in Deutschland: Löwen Play digital GmbH, Im Tiergarten 30 in 55411 Bingen, Erlaubnis für loewen-play.de seit 15.12.2022. Zwei weitere Marken hängen an derselben Erlaubnis.
  2. Das Spielangebot war eingeschränkt. Auf der Startseite stand: „Aufgrund zusätzlicher Anforderungen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde an unsere Spieleanbieter ist unser Portfolio an virtuellen Automatenspielen vorübergehend nur eingeschränkt verfügbar.”
  3. Zum Höchsteinsatz widerspricht sich die eigene Seite. Im Fließtext steht „Der maximale Einsatz beträgt 1 Euro pro Spin”, in der Übersichtstabelle „Ab 0,01 Euro bis max. 3,00 Euro pro Spin (gesetzlich verankert)”. Beides am selben Tag, auf derselben Seite.

Für wen diese Seite gedacht ist: Leserinnen und Leser, die vor einer Anmeldung wissen wollen, was amtlich belegbar ist und wo der Anbieter selbst uneindeutig bleibt. Für wen nicht: Wer Tischspiele oder Live-Casino sucht — das deckt diese Erlaubnisart nicht ab, und der Anbieter sagt das auf seiner Seite auch selbst.

Faktenblatt

DatenpunktWertQuelle und Datum
Erlaubnisinhaber laut WhitelistLöwen Play digital GmbHGGL-Whitelist, Listenstand 21.07.2026, geprüft 02.08.2026
Anschrift laut WhitelistIm Tiergarten 30, 55411 Bingen, Deutschlands. o.
GlücksspielartVirtuelle Automatenspiele, Vertriebsgebiet länderübergreifends. o.
Erstmaliges Erlaubnisdatum loewen-play.de15.12.2022s. o.
Weitere Marken desselben Inhabersloewen-player.de (13.12.2023), playland.de (18.03.2024)s. o.
ErlaubnisnummerDie Whitelist weist keine Nummer aus (§ 9 Abs. 8 GlüStV 2021)s. o.
Handelsregister / USt-IdNr.HRB 48131, Amtsgericht Mainz / DE267777628Impressum loewen-play.de, 02.08.2026
GeschäftsführerPatrick Handls. o.
Portfolio-Status am Prüftagvorübergehend eingeschränkt wegen zusätzlicher GGL-Anforderungen an SpieleanbieterStartseite, 02.08.2026
Willkommensangebot200 % bis zu 100 € + bis zu 150 Freispiele (Lucky Pharaoh Wild)Startseite, 02.08.2026
Mindesteinzahlung10 €Startseite, 02.08.2026
RTP-Spanne laut Anbieter93 bis 97 % je nach SpielStartseite, 02.08.2026
Höchsteinsatz laut Fließtext1 € pro SpinStartseite, 02.08.2026
Höchsteinsatz laut Tabelle0,01 € bis 3,00 € pro Spin „(gesetzlich verankert)“Startseite, 02.08.2026
Höchsteinsatz laut GGL-Verbraucherseite1 € pro SpielGGL, 02.08.2026
Auszahlungstempo laut Anbieter„in der Regel innerhalb weniger Stunden”Startseite, 02.08.2026
SpielerschutzOASIS, LUGAS, individuelle Limits, Panik-Button, Selbstsperre, 5-Sekunden-RegelStartseite, 02.08.2026
Trustpilot4,4 / 5 aus 3.839 Bewertungen; Profil beansprucht seit Januar 2021, kostenpflichtiges AbonnementTrustpilot, 02.08.2026
Suchnachfrage in Deutschlandrund 135.000 Anfragen pro Monateigene Erhebung, Median Januar–Juni 2026

Was wir selbst geprüft haben

Befund 1: Erlaubnis und Impressum sind deckungsgleich

Die Whitelist führt unter Löwen Play digital GmbH, Im Tiergarten 30 in Bingen, die Glücksspielart „Virtuelle Automatenspiele”, Vertriebsgebiet „länderübergreifend”, Zuständigkeit GGL. Daran hängen drei Adressen: loewen-play.de seit 15.12.2022, loewen-player.de seit 13.12.2023 und playland.de seit 18.03.2024.

Der Anbieter formuliert es auf seiner Startseite so:

„Die Löwen Play digital GmbH ist ein behördlich zugelassener Veranstalter von virtuellen Automatenspielen. Die Erlaubnis wurde am 15.12.2022 von der zuständigen Behörde ausgestellt.” — Fußzeile von loewen-play.de, wörtlich abgerufen am 02.08.2026

Das Impressum nennt zusätzlich HRB 48131 beim Amtsgericht Mainz, die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer DE267777628 und Patrick Handl als Geschäftsführer. Datum, Gesellschaft und Anschrift decken sich mit der Behördenliste.

Was die Liste nicht liefert: eine Erlaubnisnummer. Die GGL veröffentlicht ihre Whitelist nach § 9 Abs. 8 GlüStV 2021 über Erlaubnisinhaber, Glücksspielart, Anschrift, Vertriebsgebiet, Zuständigkeit und Erlaubnisdatum je Internetadresse — ein Aktenzeichen ist nicht darunter.

Befund 2: Das Portfolio war am Prüftag eingeschränkt

Direkt im Kopfbereich der Seite stand am 02.08.2026:

„Aufgrund zusätzlicher Anforderungen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde an unsere Spieleanbieter ist unser Portfolio an virtuellen Automatenspielen vorübergehend nur eingeschränkt verfügbar. Natürlich findest Du bei uns weiterhin die beliebten Top-Slots wie Book of Ra deluxe, Eye of Horus oder Big Bass Bonanza. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, in Kürze wieder die gewohnt große Auswahl an Automatenspielen anbieten zu können.” — Hinweis auf der Startseite von loewen-play.de, abgerufen am 02.08.2026

Das ist eine bemerkenswert offene Auskunft, und sie verdient eine faire Einordnung. Der Hinweis betrifft nicht die Erlaubnis des Anbieters, sondern zusätzliche Anforderungen an dessen Spieleanbieter, also an die Studios, deren Titel ausgeliefert werden. Bei keinem der drei anderen von uns geprüften erlaubten Anbieter fanden wir am selben Tag einen vergleichbaren Hinweis. Wer die Spielauswahl zum Auswahlkriterium macht, sollte den Stand vor der Anmeldung selbst prüfen — er kann sich jederzeit wieder ändern.

Befund 3: Ein Euro, drei Euro — auf derselben Seite

Im erklärenden Fließtext heißt es:

„Der maximale Einsatz beträgt 1 Euro pro Spin. Zwischen zwei Drehungen greift eine Pause von mindestens fünf Sekunden. Das monatliche Einzahlungslimit liegt bei knapp 1.000 Euro und wird anbieterübergreifend über das LUGAS-System kontrolliert.” — Startseite loewen-play.de, abgerufen am 02.08.2026

In der Übersichtstabelle derselben Seite steht dagegen: „Einsatzbereich — Ab 0,01 Euro bis max. 3,00 Euro pro Spin (gesetzlich verankert)”. Und in der Gewinnerleiste liefen am selben Tag Meldungen mit „3,00 € Einsatz”, während die Detailanzeige eines Spiels „Mindesteinsatz 1,00 € / Maximaleinsatz 1,00 €” auswies.

Die Verbraucherseite der Aufsichtsbehörde nennt am 02.08.2026 unverändert:

„Ein Euro Einsatzgrenze — Es darf maximal ein Euro pro Spiel eingesetzt werden.” — GGL, Konkrete Spielerschutzmaßnahmen für verschiedene Glücksspielarten, abgerufen am 02.08.2026

Eine mögliche Auflösung liefert ein anderer erlaubter Anbieter: JackpotPiraten beschreibt in einem Beitrag vom 06.07.2026 ein seit dem 01.07.2026 gestuftes Limit — 1 € unter 21 Jahren, bis 3 € ab 21 Jahren, bis 5 € ab 21 Jahren nach einem 90-tägigen Qualifikationszeitraum ohne Auffälligkeiten — und zitiert dafür einen Änderungsbescheid der GGL zu § 22a Abs. 7 Satz 2 GlüStV 2021.

Was wir nicht bestätigen konnten: den Änderungsbescheid im Originaltext; auf den Seiten der GGL war er am 02.08.2026 nicht auffindbar, und die Verbraucherinformation der Behörde nannte weiterhin einen Euro. Für Leserinnen und Leser heißt das: Der auf der Anbieterseite genannte Einsatzbereich ist keine Zusage für das eigene Konto. Verbindlich ist, was im Spiel selbst angezeigt wird.

Was die deutsche Erlaubnis bringt — und was sie kostet

Was Sie bekommen (Quelle: GGL und Anbieterangaben, jeweils 02.08.2026):

  • OASIS. Selbstsperre ab drei Monaten, Fremdsperre über zwölf Monate, gebührenfrei und anbieterübergreifend wirksam.
  • LUGAS. Anbieterübergreifendes Einzahlungslimit von grundsätzlich 1.000 € im Monat, Aktivitätsdatei gegen paralleles Spiel bei mehreren Anbietern.
  • Panik-Button mit 24 Stunden Sperre, den der Anbieter als gedrückt zu haltende Sofortsperre umsetzt.
  • Takt und Transparenz. Fünf Sekunden zwischen zwei Drehungen, manueller Spielstart, Cool-down nach 60 Minuten; der Anbieter zeigt zusätzlich die verbleibenden Spielrunden im laufenden Zehn-Minuten-Intervall an (120 bei gewöhnlicher Spieldauer).
  • RTP-Anzeige. Der Anbieter nennt eine Spanne von 93 bis 97 % je nach Spiel.
  • Behördlicher Beschwerdeweg über das Hinweisgebersystem der GGL.

Was Sie abgeben: Tischspiele und Live-Casino — der Anbieter schreibt das selbst: „Klassische Tischspiele wie Roulette oder Blackjack dürfen in einer deutschen Online-Spielothek nicht angeboten werden.” Dazu progressive Jackpots (der Gewinn muss vor Spielbeginn feststehen), hohe Bonusbeträge und die freie Höhe der monatlichen Einzahlung. Und den Begriff „Casino”, den Anbieter dieser Erlaubnisart laut GGL nicht verwenden dürfen.

Einordnung

Dafür: Deutscher Betreiber mit vollständigem Impressum, Handelsregisternummer, Umsatzsteuer-Identifikation und namentlich genanntem Geschäftsführer. Erlaubnisdatum in Fußzeile und Behördenliste identisch. Der Anbieter benennt die Grenzen der deutschen Regulierung von sich aus, statt sie zu verschweigen, und weist auf Einschränkungen im Portfolio offen hin. Auszahlung nach eigener Angabe „in der Regel innerhalb weniger Stunden”. Sichtbarer Rundenzähler als freiwillige Zusatzinformation.

Dagegen: Die Angaben zum Höchsteinsatz widersprechen sich auf derselben Seite, und die Formulierung „gesetzlich verankert” steht neben einer Behördeninformation, die etwas anderes sagt. Das Portfolio war am Prüftag eingeschränkt. Zur Umsatzbedingung des 200-Prozent-Bonus fanden wir auf den abgerufenen Seiten keine Angabe — sie ist die entscheidende Zahl und sollte vor der Aktivierung geprüft werden.

Häufige Fragen

Ja. In der amtlichen Whitelist der GGL, abgerufen am 02.08.2026 mit Listenstand 21. Juli 2026, ist loewen-play.de unter der Löwen Play digital GmbH, Im Tiergarten 30 in 55411 Bingen, für virtuelle Automatenspiele deutschlandweit eingetragen. Das erstmalige Erlaubnisdatum ist der 15.12.2022.

Wie lautet die Lizenznummer von Löwen Play?

Es gibt keine. Die GGL führt ihre Whitelist nach § 9 Abs. 8 GlüStV 2021 über Erlaubnisinhaber, Glücksspielart, Anschrift, Vertriebsgebiet und Erlaubnisdatum je Internetadresse, nicht über eine Erlaubnisnummer. Die Nummer HRB 48131 aus dem Impressum ist die Handelsregisternummer beim Amtsgericht Mainz.

Warum sind bei Löwen Play gerade weniger Spiele verfügbar?

Der Anbieter erklärte am 02.08.2026 auf seiner Startseite, das Portfolio an virtuellen Automatenspielen sei „aufgrund zusätzlicher Anforderungen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde an unsere Spieleanbieter … vorübergehend nur eingeschränkt verfügbar”. Betroffen sind demnach die Spielestudios, nicht die Erlaubnis des Anbieters. Bei den drei anderen von uns geprüften erlaubten Anbietern fanden wir am selben Tag keinen vergleichbaren Hinweis.

Wie viel darf ich pro Spin einsetzen?

Hier widersprechen sich die Quellen. Löwen Play nennt am 02.08.2026 im Fließtext 1 Euro pro Spin und in der Übersichtstabelle „bis max. 3,00 Euro pro Spin (gesetzlich verankert)”. Die Verbraucherseite der GGL nennt am selben Tag einen Euro je Spiel. Ein anderer erlaubter Anbieter beschreibt seit dem 01.07.2026 ein gestuftes Limit bis fünf Euro und beruft sich auf einen Änderungsbescheid der GGL, den wir nicht im Original abrufen konnten. Maßgeblich ist die Anzeige im eigenen Spielerkonto.

Gehören Playland und Löwen Player zu Löwen Play?

Ja, sie hängen an derselben Erlaubnis. Die Whitelist führt loewen-play.de (15.12.2022), loewen-player.de (13.12.2023) und playland.de (18.03.2024) unter demselben Erlaubnisinhaber Löwen Play digital GmbH. Ein Wechsel zwischen diesen Marken ändert den Vertragspartner nicht.

Wie schnell wird ausgezahlt?

Der Anbieter gibt in seiner Übersicht „in der Regel innerhalb weniger Stunden” an und nennt als Zahlungsmethoden unter anderem PayPal, Klarna, Visa, Mastercard, Paysafecard, Trustly, Banküberweisung und Echtzeitüberweisung; die Mindesteinzahlung liegt bei 10 €. Eine vertragliche Auszahlungsfrist aus den Vertragsdokumenten konnten wir am 02.08.2026 nicht erfassen.


Verantwortungsvolles Spielen: 18+. Glücksspiel kann süchtig machen. Kostenlose und anonyme Beratung erhalten Sie bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung („Spielen mit Verantwortung”) unter 0800 1 372 700 und auf check-dein-spiel.de. Anbieter mit deutscher Erlaubnis, das Sperrsystem OASIS und die Limitdatei LUGAS: Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder.

GambleDragon betreibt kein Glücksspiel, gehört nicht zu der hier beschriebenen Marke und unterhält zu ihr keine Partnerschaft. Der Verweis auf die Seite des Anbieters ist eine redaktionelle Quellenangabe ohne Vergütung und ohne Weiterleitungstracking. Diese Seite stellt keine Aufforderung zur Teilnahme an Glücksspiel dar.

Sources & verification

Every claim on this page traces back to a public source you can verify yourself. Links open in a new tab and carry no affiliate tracking.

  1. [1]RegulatorGemeinsame Glücksspielbehörde der Länder — official regulator for Deutschland · Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder
  2. [2]MethodologyHow we rank casinos — our 12-point methodology · GambleDragon
  3. [3]PolicyEditorial policy — no paid rankings, independence rules, conflict of interest · GambleDragon
  4. [4]PolicyAffiliate disclosure — how commission works and how it does not change rank order · GambleDragon
  5. [5]ExternalBZgA — Check dein Spiel — gambling support (Deutschland) · BZgA — Check dein Spiel