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Freiburg und Dortmund an der Spitze, Elversberg als 59. Bundesligist: die Liga nach drei Spieltagen
Nach drei Spieltagen der Saison 2026/27 führen SC Freiburg und Borussia Dortmund die Bundesliga mit jeweils neun Punkten an — Bayern München steht mit sieben Punkten auf Rang vier (Wikipedia).
Stand 13. September 2026:
| # | Verein | Sp | Pkt |
|---|---|---|---|
| 1 | SC Freiburg | 3 | 9 |
| 2 | Borussia Dortmund | 3 | 9 |
| 3 | FC Augsburg | 3 | 7 |
| 4 | Bayern München | 3 | 7 |
| 5 | RB Leipzig | 3 | 6 |
| 6 | SV Elversberg | 3 | 6 |
| 7 | Bayer Leverkusen | 3 | 4 |
| 8 | Mainz 05 | 3 | 4 |
Dies ist ein Ergebnisrückblick. Keine Quoten, keine Preise, keine Wettmärkte.
Zwei Fünf-Null-Siege prägen die Tabelle
Freiburg schlug Mönchengladbach 5:0 zu Hause; Leipzig gewann mit demselben Ergebnis in Hamburg. Nach drei Spieltagen entscheidet die Tordifferenz die halbe Tabelle, und zwei so deutliche Resultate verzerren sie entsprechend.
Bemerkenswerter ist trotzdem etwas anderes: Sieben Spieler teilen sich mit je drei Treffern die Torjägerliste, darunter Younes Ebnoutalib und Yuito Suzuki, die beide früh in der Saison einen Dreierpack erzielten. Eine Torjägerliste ohne einen dominierenden Namen an der Spitze ist für die Bundesliga ungewöhnlich — und ein Hinweis darauf, dass die Tore in dieser Saison bislang breiter verteilt fallen.
Elversberg: der 59. Klub der Bundesliga-Geschichte
Aufgestiegen sind Schalke 04 (nach drei Jahren), SC Paderborn (nach sechs Jahren in Liga zwei) und SV Elversberg, der als 59. Verein überhaupt in der Bundesliga spielt.
Elversberg steht mit sechs Punkten auf Rang sechs und lieferte mit dem 3:4 zu Hause gegen Mönchengladbach eines der torreichsten Spiele des bisherigen Saisonverlaufs. Sechs Punkte aus drei Spielen sind für einen Aufsteiger dieser Größenordnung außergewöhnlich — und sie sind gleichzeitig eine Stichprobe von drei Spielen. Beides gilt.
Die Trainerwechsel wirken noch nicht
Vier Klubs starteten mit neuen Trainern: Martín Demichelis (RB Leipzig), Carles Martínez Novell (Bayer Leverkusen), Adi Hütter (Eintracht Frankfurt, Rückkehr) und Mauro Lustrinelli (Union Berlin).
Leverkusen mit vier Punkten aus drei Spielen ist der Fall, den man im Blick behalten sollte — nicht wegen der Zahl selbst, sondern weil neue Systeme erfahrungsgemäß erst zwischen dem achten und dem fünfzehnten Spieltag belastbar sichtbar werden. Alles davor ist Anlaufphase.
Bayern auf Rang vier — und was das (nicht) heißt
Sieben Punkte aus drei Spielen, dazu ein 5:0 in der Champions League gegen Bodø/Glimt. Ein vierter Platz Mitte September hat in München eine lange Tradition, die selten bis Weihnachten hält.
Die Frage der Saison ist nicht, ob Bayern nach vorn kommt, sondern ob Freiburg und Dortmund den Vorsprung lange genug halten, um im Frühjahr noch relevant zu sein. Das entscheidet sich nicht im September.
Quellen
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